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Auf ein Wort...

„Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat“

2. Korinther 5,19

Gott nimmt die Beziehung zu uns Menschen ernst. Von ihm geht Versöhnung aus. In Christus versöhnt er die Welt mit sich. Das Geschehen am Karfreitag ist grundlegend für unseren Glauben. Es ist göttlichen Handeln!

Zur Versöhnung gehört Kraft, Mut und Aufrichtigkeit, die Bereitschaft zur Reue und Vergebung. Versöhnung ist schwere und harte Arbeit. Wann haben Sie sich das letzte Mal wirklich versöhnt? Wann haben Sie die Kraft entwickelt, mit den eigenen verwundeten Stellen und Kränkungen auf den anderen zuzugehen? Wann den Mut, dabei die eigenen dunklen Seiten und Schwächen zu sehen und auszuhalten?

Mit der aufrichtigen Auseinandersetzung mit mir selbst und meiner Geschichte wächst die Bereitschaft zur Reue und der innere Friede, dem oder der anderen zu vergeben. Sie sind wie ein Regen in der Wüste.

Versöhnung ist ein wechselseitiges Geschehen, sie geht zuerst von Gott aus, er „tauscht“ die Sünde gegen Gerechtigkeit und Freiheit.

Gott ist herausgetreten aus seiner Verborgenheit und Tiefe und hat in Christus gehandelt. Er greift ein, will überzeugen, dass er Frieden will und nicht Leid. Er sucht uns, auch wenn wir uns von ihm abwenden und die Hoffnung aufgegeben haben.

Es geschieht, was Jesus Christus in seinen Gleichnissen angedeutet hat: dass der Himmel weit offen ist und die Boten ausgesandt werden, alle zu holen, wirklich alle: Gute und Böse, Kranke und Gesunde, Ausgestoßene und Entfremdete, Idealisten und Materialisten, nicht nur den Sohn, der im Haus blieb, auch den verlorenen Sohn, der sein Vermögen vertan und Leben verwüstet hat. Es sind alle angesprochen, es gibt keine Unterschiede.

Gott und die Welt, diese beiden Gegensätze begegnen sich, Gott und die Welt sind versöhnt.

Friedrich-Wilhelm Meine, Diakon i.R.

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • 13. So. nach Trinitatis (06.09.)
    Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. | Mt 25,40b
    EG 412 So jemand spricht: Ich liebe Gott / EG.E 28 Wenn das Brot, das wir teilen
  • 14. So. nach Trinitatis (13.09.)
    Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. | Ps 103,2
    EG 333 Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn / EG.E 14 Lobe den Herrn, meine Seele
  • 15. So. nach Trinitatis (20.09.)
    Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. | 1. Petr 5,7
    EG 369 Wer nur den lieben Gott lässt walten / EG 427 Solang es Menschen gibt auf Erden
  • 16. So. nach Trinitatis (27.09.)
    "Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium." | 2. Tim 1,10b
    EG 115 Jesus lebt, mit ihm auch ich / EG.E 16 Gelobt sei deine Treu

 

 

Das Glaubensbekenntnis der geflüchteten Apostel

Ich glaube an Gott den Allmächtigen,
der sein Volk durch Exil und Exodus hindurch geleitet hat.
Den Gott Josefs in Ägypten, Daniels in Babylon.
Den Gott der Ausländer*innen und Immigrant*innen.

Ich glaube an Jesus Christus, einen vertriebenen Galiläer,
geboren fern von seinem Volk und seiner Heimat.
Der mit seinen Eltern aus seinem Land floh, weil sein Leben in Gefahr war.
Als er in seine Heimat zurückkehrte,
gelitten unter Pontius Pilatus,
dem Diener einer fremden Staatsmacht.
Jesus wurde verfolgt, geschlagen, gefoltert und zu Unrecht zum Tode verurteilt.
Am dritten Tage auferstanden von den Toten, nicht als verachteter Ausländer,
sondern um uns die Staatsbürgerschaft in Gottes Reich anzubieten.

Ich glaube an den Heiligen Geist.
den ewigen Einwanderer aus Gottes Reich unter uns, der alle Sprachen spricht,
in allen Ländern lebt und alle Völker vereint.

Ich glaube, dass die Kirche das sichere Zuhause aller Fremden und aller Gläubigen ist.
Ich glaube, dass die Gemeinschaft der Heiligen dort beginnt,
wo sich alle Menschenkinder in ihrer Vielfalt annehmen.
Ich glaube an Vergebung, die vor Gott alle gleichberechtigt und an Versöhnung,
die unsere Wunden heilt.
Ich glaube, dass Gott uns in der Auferstehung zu einem Volk machen wird,
unterschiedlich und ähnlich zugleich.

Ich glaube an das ewige Leben, in dem niemand ein Fremdling sein muss,
sondern alle eine Staatsangehörigkeit in Gottes Reich bekommen.
Dort herrscht Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Amen.

Im englischen Original von Jose Luis Casal, deutsche Übertragung von Sandra Bils

 

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