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Auf ein Wort...

"Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich."

1. Korinther 15,42

Im vergangenen Jahr starb meine beste Freundin. Wie zerbrechlich ist ein Menschenleben, gezeichnet von schlimmer Krankheit. „Es wird gesät verweslich“. Spürbar war das in diesen Stunden und auch schon in der Zeit der Krankheit die Jahre zuvor - „und wird auferstehen unverweslich“. Aus Sterblichkeit schafft Gott wahrhaftiges Leben. Aus Erniedrigung Würde. Aus Zerbrechlichkeit neue Kraft. Anders als gedacht. Vertraut und befremdlich zugleich. Auferstehung ist ein Teil der Schöpfung Gottes: Neuschöpfung, Wandlung, die Sterbliche lebendig und Lebende erkennbar neu macht.

Was leben will, muss zuvor sterben (1. Kor 15,36). So verstehe ich Sterben nicht nur als Ende des irdischen Daseins sondern auch als Durchleben all der Erfahrungen, die wir Menschen machen müssen, um wirklich ins Leben zu finden. Es geht immer darum, dass das Alte neu wird. Dass das Tote lebendig wird. Und dass Leben auch in diesem Leben stattfindet. Für alle. Überall. Was nach dem Sterben sein wird, liegt jenseits unserer Vorstellungskraft. Ewigkeit ist ja keine Kategorie in Zeit und Raum. Hoffnung nun ist Realismus. Ich halte mich an Christus, von dem wir bekennen, er ist „die Auferstehung und das Leben“ (Joh11,25). Das ist meine Hoffnung für die Zukunft alles Lebenden und in der Gegenwart des Todes hier in dieser Welt. Für mich bedeutet das: alles und mich Christus anzuvertrauen und so offen zu sein für das Geheimnis der Auferstehung, die Gott wirkt.

Sr. Kathrin Mailänder-Riewe, Sarepta Schwesternschaft, ist Pfarrerin im Ruhestand und engagiert sich im Mutter-Haus der Stille

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • Palmsonntag (05.04.)
    So muss der Menschensohn erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. | Joh 3,14b.15
    EG 91 Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken / EG 14 Dein König kommt in niedern Hüllen
  • Ostersonntag (12.04.)
    Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. | Offb 1,18
    EG 101 Christ lag in Todesbanden / EG.E 5 Wir stehen im Morgen
  • Quasimodogeniti (19.04.)
    Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. | 1. Petr 1,3
    EG 108 Mit Freuden zart / EG 117 Der schöne Ostertag
  • Miserikordias Domini (26.04.)
    Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. | Joh 10,11a.27–28a
    EG 274 Der Herr ist mein getreuer Hirt / EG 358 Es kennt der Herr die Seinen

 

 

wo bleiben wir Menschen, wenn wir sterben?
was bleibt von uns?

wir sind vergänglich, vorübergehend
wir können nichts festhalten

leben ist vorläufig
heimat ist vorläufig.

doch
manchmal
in einem Menschen
Herzensheimat

vorübergehend
vorläufig
vergänglich

© Gertrud Boguslawski, 2019

 

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