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Auf ein Wort...

„Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder.“

Spr. 16,24

Das klingt für mich erstmal gut. Ich schätze freundlichen Umgang und ich liebe Honig. Freundlich Reden, ein dadurch herbei geführtes friedliches Miteinander und daraus folgend Körper und Seele etwas Gutes tun. Was will ich mehr?

Bei längerem Nachdenken wird mir allerdings bewusst, dass ich gar nicht unbedingt mit Menschen zusammen sein muss, die NUR nett zu mir sind. Konstruktive Kritik und hier und da ein verbaler Schlagabtausch beleben das Miteinander doch sehr. Und ich selbst bin zwar bemüht, meinen Mitmenschen stets zugewandt zu sein, aber freundlich um des Freundlich Seins willen bin ich, zu mir wichtigen Menschen, auch nicht nur.

Wenn ich mir die Worte des Monatsspruchs genau ansehe, wird mir noch etwas bewusst. Es ist gar nicht von klarem, reinem Honig die Rede, mit dem die freundliche Rede verglichen wird. Honigseim ist Honig, der ungeläutert ist. Er ist so, wie er aus den Waben abfließt. Ursprünglich und echt. Und ist es nicht auch das, was ich an Menschen mag, mit denen ich mich umgebe? Echtheit, authentisches Reden und Handeln. Schwächen und Fehler machen mich neben all meinen Stärken als Menschen aus. Und das schätze ich auch in Freundschaften, im Kollegium und in Bekanntschaften. Wenn ich Schwächen und Fehler thematisieren darf, entsteht eine freundliche, wertschätzende Rede, die eben NICHT NUR nett ist.

Hier schließt sich für mich der Kreis zum Monatsspruch:

Ich bin ein von Gott geliebtes Geschöpf und daher möchte ich gut zu Körper, Geist und meinen Mitmenschen sein. Und in meiner Beziehung zu Gott muss nicht immer alles süß und klar sein. Ich kann ungeläutert, mit Fehlern und Schwächen vor ihn treten und daraus Kraft schöpfen für meine Stärken.

Diakonin Nina Schmidt, Dozentin an der Ev. Bildungsstätte für Diakonie und Gemeinde, Koordinatorin Mentoring- Begleitprogramm an der FHdD in Bethel

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • Exaudi (02.06.)
    Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. | Joh 12,32
    EG 128 Heilger Geist, du Tröster mein / EG 136 O komm, du Geist der Wahrheit
  • Pfingstsonntag (09.06.)
    Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth. | Sach 4,6b
    EG 126 Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist / EG.E 7 Atme in uns, Heiliger Geist
  • Trinitatis (16.06.)
    Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. | 2. Kor 13,13
    EG 139 Gelobet sei der Herr / EG 140 Brunn alles Heils, dich ehren wir
  • 1. So. nach Trinitatis (23.06.)
    Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. | Lk 10,16a
    EG 365 Von Gott will ich nicht lassen / EG 382 Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr
  • 2. So. nach Trinitatis (30.06.)
    Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. | Mt 11,28
    EG 213 Kommt her, ihr seid geladen / EG 225 Komm, sag es allen weiter

 

 

Der Herr beschenke dich
mit der Behutsamkeit seiner Hände,
mit dem Lächeln seines Mundes,
mit der Wärme seines Herzens,
mit der Güte seiner Augen,
mit der Freude seines Geistes,
mit dem Geheimnis seiner Gegenwart.

Irischer Segenswunsch

 

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Einfach losgehen ohne Ziel,
die Sonnenstrahlen aufsaugen,
den Wind auf der Haut spüren,
fasziniert dem Eichhörnchen nachblicken,
der alten Frau am Fenster zuwinken,
ein lockerer Plausch am Gartenzaun –
einfach dem Leben begegnen.

© Svea Hansen

 

 

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